Im Bereich der Finanzierung stehen mehrere zentrale Forderungen im Vordergrund:
a) im Bereich der Höheren Fachschulen sollen die bestehenden Kostendächer abgeschafft werden bzw. die Zweckbindung der Gelder nicht an die Bildungsgänge gekoppelt werden und die Mitsprache bei Investitionsentscheidungen privater Institutionen unterlassen werden. Ein flexibler Einsatz der Mittel ist für eine wettbewerbsorientierte Institution unerlässlich.
b) Auch sollen die Studierenden der Höheren Berufsbildung staatlich gleichwertig finanziert werden, unabhängig an welchen Institutionen (private oder staatliche Trägerschaft) sie studieren wollen.
c) Sollten die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen die Freizügigkeit des Mitteleinsatzes bei wettbewerbsorientierten Schulen nicht ermöglichen, fordert «edu-suisse» die Einführung alternativer Systeme wie z.B. die Subjektfinanzierung oder Bildungsgutscheine für die HBB Stufen.
d) Gleichzeitig soll die Kostenerhebung optimiert werden und neue didaktische Ansätze, welche Investitionen und laufende Kosten ausserhalb des Präsenzunterrichts erfordern, berücksichtigt werden.
Ziel ist es schliesslich eine konsequente Gleichbehandlung von allen wettbewerbsorientierten privaten und staatlichen Anbietern anzustreben.